Tag #2 Belgrad

Montag, 5. August

Die Nacht am Platz war fein. Ich bin bereits (so leise als möglich) um 07:30 aufgestanden um meinen Morgenlauf zu erledigen. Ist immer spannend in einer Gegend in der man sich nicht auskennt zu laufen. Camp Dunav liegt ein paar Kilometer ausserhalb von Belgrad fast bei Zemun. Direkt an der Donau (Recht malerischer Anblick) in einer Gewerbe/Industriegegend. Daher kein Problem hier zu laufen.

Bei meiner Rückkehr richten wir uns unser erstes Urlaubsfrühstück her und geniessen diesen ersten Vormittag unserer Reise.

Hier ein blick auf die Donau direkt vom Frühstücksplatzerl

Danach machen wir uns mit dem Auto auf in die Stadt. Da ich im Mai mit meinen Arbeitskollegen schon mal hier war hab ich den kleinen Vorteil bereits zu wissen was sehenswert ist. Der Parkplatz ist schnell gefunden (per TomTom)

Und so gehts gleich rein die Stadt. Die schöne Festungsanlage Kalemegdan wird angeschaut.

von hier gibts einen wunderbaren Ausblick auf die Sava und die Donau.

Danach gehts ab in die Fussgängerzone die sich gleich an das Festungsgelände anschliesst.

Natürlich vergessen wir auch nicht auf das Bohemian Quarter (Skadarlija)

Erster Hunger macht sich bemerkbar und ich erinnere mich an recht feine Sushi/Maki aus dem Mai daher suchen bzw. finden wir gleich das Lokal dort und genehmigen uns eine Happen.

Gestärkt gehts runter an das Ufer der Save. Dort hab ich auch Lokale in Erinnerung aus dem Mai. Es gilt gemütlich ein Gläschen Wein zu geniessen.

Leider gelingt es uns nicht eine Bootfahrt zu chartern obwohl es auf Plakaten angeboten wird. Daher spazieren wir über die Brücke auf die andere Seite der Save und spazieren entlang der Save an verlassenen Partyschiffen vorbei. Wir sind geduldig genug doch noch weiterzugegehen und am Nebenarm der Donau finden wir ein Juwel. Stara Koliba.

Dort lassen wir uns verwöhnen im Sonnenuntergang an der Donau. Ein wunderschönes Ambiente mit freundlichem Service, guter Qualität und vernünftigen Preisen.

bereits im Dunklen spazieren wir den weiten Weg zum Auto zurück und fahren auf den Platz um uns in unserem gemütlichen Eriba auszuschlafen.

Ich will nichts versäumen:
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Tag #1 Reisetag nach Belgrad

Sonntag, 4. August

Nun geht es also doch los mit der Reise. Die Vorbereitungen haben wir so gut es ging gut erledigt. Ich habe extra am Tag vor der Abreise nur einen Auftritt am Schiff vereinbart und war somit bald im Bett. daher geht es heuer auch etwas zeitiger, nämlich um halb 10 bereits auf die Reise.

Der Verkehr ist für einen Sonntag überraschend stark aber kein Problem. Wir haben uns entschieden, dass wir diesmal wieder über Ungarn reisen werden und uns einen Alternativen Grenzübergang nach Serbien suchen. Der Hauptgrenzübergang glänzt mit 3-4 Stunden Wartezeit aber es gibt eine ungarische Empfehlung für eine Alternative.

Ebenfalls neu ist, dass wir heuer mit LPG (Autogas) unterwegs sind. In einem anderen Post hab ich bereits erklärt worum es hier geht und nun ist als Zeit, dass sich das bewähren muss. Daher hab ich, wie beschrieben, alle LPG Tankstellen aus myLPG.eu in mein TomTom App geladen um überall die Tankstellen zu finden.

Bereits in Wiener Neudorf suche ich die erste LPG Tankstelle auf, da ich nicht weiss wie das in Ungarn laufen wird. Hier gilt es zu lernen, dass technisch bedingt, das Tanken auf einen nicht geleerten LPG Tank nicht optimal ist und er dann nicht ganz voll wird. Kein Problem und ich meine das schonmal in einem einschlägigen Forum gelesen zu haben.

So geht die Reise weiter rein nach Ungarn. Auch hier viel Verkehr auf der Autobahn und ich bin froh seit heuer auch eine Kamera hinten am Wohnwagen zu haben um immer sehen zu können was hinter mir so passiert. Das Bild wird per WLAN auf das iPad übertragen. Praktisch. Ich fahre etwa 95km/h was etwas schnell als erlaubt aber nicht auffällig schnell ist. Aber da LKW mit etwa 85-90 km/h unterwegs sind muss ich recht genau schaun wann und wo ich überhole. Daher mag ich auch den Sonntag wo einfach weniger LKW unterwegs sind.

Auf Höhe Budapest fahre ich eine weitere LPG Tankstelle an die im Verzeichnis steht kann aber keine LPG Säule finden. Weiterfahren zur nächsten. Diesmal gibts eine Säule aber schnlechten Druck seitens der Tankstelle. Das Tanken dauert ewig und ich fahre mit wenig Gas weiter zur nächsten Tankstelle. Hier dachten wir schon es gibt wieder keine Säule. Aber die stand abseits und hat auch funktioniert. Sebstbedienung ist bei LPG im Osten ausgeschlossen und so ergeben sich immer nette Kontakte mit dem Personal.

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Nun also auf die alternative Strecke da am regulären Grenzübergang 4h Wartezeit angezeigt werden. Wir fahren über Tompa was einiges an Bundesstrasse heisst aber auch egal ist, weil ich auf der Autobahn auch nicht viel schneller bin. Es geht durchs ländliche, südlich Ungarn. Zum Teil sieht das hier recht arm aus und man erkennt schnell, das Budapest nicht Ungarn darstellt.

Die Grenze H-SRB ist dann wirklich schnell passiert und so gehts in Subotica wieder zurück auf die Autobahn in Richtung Belgrad. Hier bemerke ich sofort, dass LPG quasi an jeder Tankstelle angeboten wird und so tanke ich schnell nochmals nach. Hier kostet LPG weniger als die Hälfte vom Benzin (ca. 0,60). Dann passt das wirklich.

Der Hunger ereilt uns und ein McDonalds Schild zeit uns den Weg. Davor ein kleiner Unfallstau mit Blick auf den Macie. Trotzdem fahren wir (Es wird bereits dunkel) hin und freuen uns auf einen Stärkung. Das Frühstück ist jetzt schon lange her.

Jetzt ist es nur noch kurz bis zum Camp Dunav. Dort wurde uns per Mail versprochen, dass eine Anreise zu jeder Uhrzeit möglich ist und so war es auch. Wir trafen gegen 23:00 ein und konnten, dank Nachtwächter, sofort einen Platz beziehen. Die Reise war unkompliziert aber (Dank LPG) spannend und der Reisewagen hat uns extrem entpannt nach Belgrad gebracht.
Gute Nacht
Auge

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Der Tag vor der Abreise…

Morgen um 10:00 wollen wir starten also sollte heute das meiste gepackt und vorbereitet sein. Ich selber muss am Abend noch einen Auftritt absolvieren und komm erst Mitternacht wieder heim.
Die geänderten Rahmenbedingungen (Neues Zugfahrzeug) lassen alte Packgewohnheiten überdenken um die Ladung optimieren zu können.
Es gibt natürlich auch ein paar wenige Dinge die man erst direkt bei der Abreise verstauen kann (Hygiene, Bettsachen, offene Lebensmittel).
Manches ist aber heuer einfacher weil Lorenz zu Hause bleibt und die meiste Zeit direkt hier Ferialarbeitet. Somit sind Katzen und Wohnung versorgt.
Gleichzeitig steigt die Vorfreude und Spannung auf die Reise.
So long.
Auge

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Strassenkarten, alternative Grenzen und Routen

Als routinierte Balkanreisende wissen wir, dass die Grenze H-SRB ein Problem sein kann. Hier sind mehrere Stunden Wartezeit keine Seltenheit. Daher recherchiere ich solche Sachen gleich im Vorhinein. Spart Stress bei der Fahrt.
Um Alternativen wirklich nutzen zu können muss man sich einen Überblick über die Route verschaffen und da ist eine ordentliche Strassenkarte immer noch allem anderen Überlegen. Ausserdem muss man die Namen der Grenzübergänge kennen (Röszke in diesem Fall) um etwas herausfinden zu können.
In meinem Fall hab ich eine Empfehlung gefunden welcher Grenzübergang bei minimalem Umweg trotzdem wenig genutzt wird (Tompa). Ausserdem hab ich die Seite gefunden die die Grenzwartezeiten angibt und ein entsprechendes Lesezeichen gesetzt. Auf der Strassenkarte kann ich mir dann einen Überblick verschaffen und dann die wichtigen Punkte als Ort in das TomTom Go (Android) eingeben. Dabei hab ich eine Systematik in der Bezeichnung die mich während der Fahrt stressfrei eingeben lässt. zB.: „LPG H Süd Alternativ“ ist eine LPG Tankstelle südlich Budapests auf der Route zum alternativen Grenzübergang. „CP SRB Belgrad“ Dunav ist der gewählte Campingplatz bei Belgrad.

So sieht das im TomTom dann aus…

Alles in Allem ist es mit einer guten Vorbereitung, gerade bei langen und anstregenden Etappen einfacher für alle.
LG
Auge

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Türkei will vorbereitet sein

Heuer gehts mal in die Türkei solange es dort auch ruhig bleibt. Schon bei der Recherche merkt man hier ist der Camping Tourismus etwas abgeflaut.
Die politischen Querelen der letzten Jahre haben wohl viele Reisecamper Abstand nehmen lassen.
Trotzdem wollen wir das heuer antesten. Zumindest den kleinen europäischen Teil.

Jedenfalls sind Infos dünn und man muss wohl auch ein wenig Stellplätze nutzen weil es kaum noch Campingplätze gibt. Weiters muss man aufpassen, da einige Campingplätze zwischenzeitlich geschlossen sind aber im Netz noch zu finden sind.

Einreise

Bei der Einreise sind bereits einige Dinge zu beachten.
Die grüne Versicherungskarte muss Türkei (TR) dabeihaben. das ist meistens durchgestrichen. Also Versicherung anrufen und checken! Weiters braucht man ein Visum. Das gibt es hier:

https://www.evisa.gov.tr/de/

Kostet 20 USD pro Person aber es erspart (scheinbar) Grenzaufenthalt.
Weitere Infos gibt es auf der ÖAMTC Seite unter Länderinfo Türkei.

Telefonate mit Türkei Spezialisten lassen uns aber positiv auf den Trip blicken.
Wie es wirklich dann läuft wissen wir nachher ;-).
LG
Auge

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LPG, AutoGas…ein für uns neuer Kraftstoff

Heute habe ich mein neues Zugfahrzeug aus der Werkstätte geholt. Ich habe mir eine LPG Anlage, eine Flüssiggasanlage einbauen lassen.
Was ist das?
LPG (Liquified Petroleum Gas) ist grundsätzlich ein Abfallprodukt der Raffinerieindustrie und wurde ganz früher abgefackelt. Jetzt wird das verwendet. Unter anderem für die Gasgriller und Camper aber eben auch als Kraftstoff für Fahrzeuge mit Benzinmotoren.
Es gibt in Ö nicht sehr viele Tankstellen aber in Linz ist eine, das reicht mal für den Zweck zu Hause.
Im Europäischen Ausland ist die Tankstellendichte sehr angenehm wenn man in der Lage ist sich ein wenig zu organisieren.
Wie funktioniert das?
Ich habe nun (statt dem Reserverad) einen 100l Tank für Autogas und im Auto einen Schalter. Grundsätzlich wird mit LPG gefahren. Ist das Gas aus fährt man mit Benzin weiter. Für den Kaltstart wird auch Benzin verwendet da das Gas eine gewisse Temperatur benötigt um vom Flüssigen ind den Gasförmigen Zustand zu gelangen.
Getankt wird recht ähnlich wie Benzin oder Diesel. Der Druck bewegt sich um die 15bar (Im Gegensatz zu CNG – 250 bar).
Warum mache ich das überhaupt?

Umwelt: Der CO2 Ausstoss und vor allem die Abgase sind maximal sauber mit LPG. Kein Feinstaub. Kosten: Ein Liter LPG kostet zwischen 0,5 und 0,75 EUR. Der Verbrauch erhöht sich aufgrund des niedrigeren Brennwertes nur um etwa 10%.

Auf der Seite: MyLPG.eu sind alle Tankstellen verzeichnet und man kann die Route gut planen. Der Tageskilometerzähler ist beim Fahren mit Gas sowieso wichtiger das sich der Tankinhalt schwerer ablesen lässt.

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Nun geht es also bald los….

Liebe Mitleser,
ich hab doch mal glatt wieder vergessen hier zu bloggen. Private Dinge, Lebensentscheidungen und viel Arbeit haben es nicht zugelassen.
Jetzt versuch ichs mal wieder weil ich eigentlich von Facebook weg will.
Nun.
Es gibt einen Entwurf einer Route.
Belgrad (SRB) (Da war ich heuer schonmal), Sofia (BG), Plovdiv (BG – Kulturhauptstadt 2019), Istanbul (TR), Cannakkale (TR), Thassos (GR) und evtl. noch Prishtina (RKS).
Und ja. Wir werden zu dritt also ohne meinen Sohnemann Lorenz fahren. Mit 18 Jahren ist das nachvollziehbar.
Die Vorbereitungen gestalten sich etwas schwierig, da Camping in der Türkei und auch in Bulgarien, mit Ausnahme der Schwarzmeerküste, noch nicht Fuss gefasst hat. Vom Kosovo red ich gar nicht.
Eine weitere spannende Sache wird sein, dass wir mit einem anderen Auto fahren (Der Wohnwagen bleibt gleich) der mit LPG betrieben wird. Da heisst es das Tanken etwas besser zu planen.
Die grobe Routenplanung ist aber mal gemacht und im GoogleMap Snapshot zu sehen.
Viel Spass beim virtuellen Mitreisen.
Auge

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Was bringt das Jahr 2019?

Liebe Mitleser,
wie erwartet war es etwas ruhiger in den letzten Monaten. Weihnachten, Silvester und der Winter generell ist für uns keine Reisezeit bzw. keine Zeit zu campen.
Jetzt gilt es langsam die Überlegungen für den Sommer 2019 anzustellen.
Es wird einiges anders. Evtl. das Zugfahrzeug aber auch eine neue Familienkonstellation. Wir werden wohl nur noch zu dritt reisen.
Aber es gibt Stichworte die nun erforscht werden:

Belgrad, Bulgarien, Sofia, Istanbul, Türkei, Thassos, ….

Ich werde versuchen Euch in dem Entscheidungsprozess mitzunehmen. Kann aber auch wirr werden.

LG
Auge

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Südbalkan und Griechenland. Blogversuch #2

Liebe interessierte Mitleser,

ich starte nochmals den Versuch diesen Blog hier aktiv zu betreiben.
Nach einer kurzen Reise durch Südpolen steht nun im August unsere neue #Experience an.
Nach langen Recherchen werden wir über Zagreb, Belgrad nach Skopje (Mazedonien, FYROM, Nordmazedonien oder wie es gerade heisst) fahren.
Recherche wie?
Trotz allem Internet verlasse ich mich beim Recherchieren eher auf Bücher. Und natürlich auf Straßenkarten. Mittlerweile erstelle ich auch eine Excel in dem ich die Tage aufliste und mache einen groben Plan wann man wo ist, was man tun könnte, wie viele KM zu fahren sind, wie die Fahrzeiten aussehen könnten und welcher Campingplatz passt. Für die Campingplätze verwende ich fast ausschließlich www.camping.info. ADAC ist mir zu selektiv und in Regionen außerhalb des Mainstreams zu wenig aktiv.

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In den folgenden Tagen VOR der Abfahrt schildere ich welche Gedanken ich zur Planung habe und wie wir uns vorbereiten auf den etwa 3,5-Wöchigen Trip durch den Südbalkan und Griechenland.
Hoffe auf Euer Interesse und verbleibe,
herzlichst
Auge

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Der Tag vor der Abreise

Als Musiker hab ich nicht den Luxus am Tag vor der Abreise (die bei uns immer Sonntags erfolgt wegen der Staus und der LKWs) viel Zeit zu haben. Daher gibt es im Kopf eine Checkliste. Schnell überlegt…

  • Reifendruck PKW und Anhänger
  • Trinkwasser
  • Kühlgeräte vorkühlen
  • Volltanken (Diesel ist in Ö billiger als fast überall)
  • Scheibenwasser
  • Motoröl
  • Alte Checklisten nachchecken ob alles mit ist. Und übrigens. Alles ist nie mit. Wir haben immer den Spass wann wir wohl drauf kommen was wir diesmal vergessen haben. Dazu sind wir viel zu wenig strukturiert.

Morgen gehts los über Marburg – Zagreb und Belgrad soweit meine Fahrkonzentration und Wachheit halt so reicht.

LG
Auge

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Die Route

In wenigen Stunden starten wir. Hier eine grobe Skizze der Gesamtfahrt bis Ende August. Zurück dann mit der Fähre… 

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Tag #1&2 Skopje

#1 Sonntag:
Nun sind wir also auf Tour und ich versuche zwischen den Aktivitäten mal kurz den Blog zu ergänzen.

Die Fahrt verlief wie geplant und im grossen und ganzen sehr problemlos. Nur die Grenze SLO/HR (30 min.) und die Grenze SRB/MK (1,5h) haben etwas genervt. Dafür war diesmal zwischen HR/SRB kein Problem. Die Nacht auf der Raststätte etwa 50km südlich von Belgrad war auch unproblematisch.

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#2 Montag:
Etwa gegen 10 Uhr VM gings weiter Rtg. Skopje. Bis auf die oben erwähnte Grenze no problem.
Die GPS Daten für den Campingplatz beim Hotel Bellevue waren korrekt und wir konnten einchecken und einen feinen schattigen Platz entern.
Nach einer kurzen Rast ging es mit dem eigenen PKW rein nach Skopje. Man muss sich nur trauen dann sind solche Städte einfach zu befahren. Und meist Autofreundlicher als bei uns. Bezahlparkplätze gabs genug und so konnten wir Skopje Zentrum fein erforschen. Die Stadt hat einen sehr protzigen „offiziellen“ Teil und eine wirklich nette Altstadt
Ein paar Eindrücke vom ofiziellen Skopje:

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Und etwas Altstadt:

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Bei der Rückkehr auf den Campingplatz erwartete uns eine böse Überraschung. Im angrenzenden Hotel würde eine Hochzeit gefeiert (Montags ?!?) mit ohrenbetäubender mazedonischer Livemusik. Um 22:00 war das noch witzig. Aber um 02:00 war noch immer volle pulle Lautstärke. Ein Wohnwagen mit Aufstelldach dämmt den Lärm nicht wirklich. Um 02:30 war erst schluss. Erholsam ist anders….

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Tag #3 Matka Canyon, Vrelo Cave

Am Tag #3 (Dienstag) unserer Reise haben wir einen Ausflug zur Matka Schlucht und der Vrelo Höhle gemacht. Das ist vom Campingplatz aus etwa eine halbe Stunde Fahrzeit. Die Zufahrt ist sehr schlecht und man sollte nicht mutig sein sondern das Auto ehest abstellen. Wir hatten Glück und ein Auto fuhr gerade weg, so das wir einen feinen Parkplatz bekommen haben.

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Dann ist es ein kurzer Fussweg in die Schlucht hinein. Nach dem Staudamm beginnt der sehr schöne Stausee der in einen richtigen canyon eingebettet ist. Hier kann man diverse Bootsfahrten buchen. Entweder reine Canyonfahrten oder Fahrten zu den Vrelo Höhlen. Die Vrelo Höhle ist ein kleiner Teil eines Höhlensystem, dass zu den grössten in Europa zählt. Das meiste davon ist Unterwasser und etwa bis 240m tief.
Hier ein paar Bilder der Fahrt und der Höhle selber.

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Danach haben wir uns noch ein wenig in einen Gastgarten gesetzt. Alles recht gemütlich und freundlich.
Nach der Rückkehr auf den Platz haben wir etwas gerastet. Am Abend sind wir nochmals in die Altstadt Skopjes. Die Burg war schon nächtlich verschlossen aber wir wollten unbedingt in einem der Lokale etwas essen. Das war sehr schmackhaft und stimmungsvoll

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Diesmal wars ruhig am Platz und wir konnten den Schlaf vom Vorabend nachholen 😉
LG
Auge

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Tag #4 Reise zum Ohridsee

Tag #4 Mittwoch:
Nachdem der Raum Skopje aus unserer Sicht soweit erkundet war (Man kann natürlich viel mehr Zeit in diesen Grossraum investieren aber wir wollen ja eher einen Eindruck bekommen als alles in Detail zu erforschen) machten wir uns auf den Weg nach Struga am Ohridsee. Zuerst Autobahn und dann Schnellstrasse. Da wir aber das Land etwas besser kennenlernen wollten wählten wir die Route über den Mavrovo Nationalpark.

Die Strecke war sehr LKW arm und generell nicht viel befahren. Auch der Zustand war tadellos. Die Ausblicke zum Teil atemberaubend.

Die Ankunft am Campingplatz Rino in der Nähe von Struga war herzlich. Sofort bekamen wir einen Espresso und einen Raki in die Hand gedrückt und konnten einen schönen schattigen Platz für uns besetzen. Der Platz liegt direkt an dem riesigen See.

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Den Abend verbrachten wir im platzeigenen Lokal und genossen die lokalen Speisen.
Wiedermal lärmte eine Hochzeit bis tief in die Nacht durch den ganzen Ort alledings diesmal etwas weiter weg udn so konnten wir uns erholsam ausschlafen.

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Tag #5 Vevcani und Ohrid. Kleine Rundfahrt.

Tag #5 Donnerstag:
Nach einem wunderbaren Sonnenaufgang direkt am See und einem feinen Frühstück (Baked Beans, Speck, Ei, ….)

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haben wir uns auf den Weg gemacht um Vevcani zu erkunden. laut Reiseführer ist Vevcani ein Dorf an einem Berghang, dass sich bereits zu Titos Zeiten zur eigenen Republik erklärt hat, die natürlich nicht anerkannt ist. Allerdings hat das eigensinnige Dörfchen geschafft die Landflucht einzudämmen und attraktiv zu bleiben. Es gibt viele Wasserquellen im Ort und der Ort ist beschaulich hübsch und sehr gut erhalten.

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Wir haben auch ein Lokal gefunden in dem wir uns richtig wohl fühlten und uns verwöhnen liessen. Sehr netter chef, sehr nette Bedienung. generell fällt auf, dass Mazedonien ein unheimlich freundliches Land ist.

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Fast hätte uns ein Gewitterregen überrascht und so sind wir im schweren regen nach Ohrid gefahren um diese Stadt, die immerhin UNESCO Kulturerbe ist, mal zu erforschen.
Das Auto war schnell geparkt aber dann haben wir uns beim Fussweg doch etwas verfranst und sind einen schönen aber sehr langen Umweg rund um die Burg gegangen um die wunderschöne Altstadt zu erreichen.

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Die Altstadt ist wirklich wunderschön am Hang zum See hin gelegen. Ein Juwel. Wir haben ein paar Drinks genossen und die schöne Altstadt etwas durchwandert. Very nice.
Das kann man alles wirklich empfehlen. Der immerpräsente See und diese wunderbare Stadt. Schön. Müde ging es zurück zum Platz und der Abend wurde gemütlich am Campingplatz verbracht.

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Tag #6 Reise zu den Meteora Klöstern über Albanien und Kastoria

Tag #6 Freitag:
Nach gemütlichem Frühstück haben wir uns zusammengepackt um nun die Reise nach Griechenland, konkret zu den Meteora Klöstern anzutreten. Wir haben uns für die Route durch Albanien entschieden. Unter anderem weil wir das Land sehr mögen und so der Stadt Korce einen Besuch abstatten konnten.
Hier der Reiseverlauf aus Google Maps.

Der Grenzübertritt nach Albanien war sehr unkompliziert und schnell, so dass wir auf recht schönen Strassen schnell vorankamen. Immer am Ufer des Ohridsees entlang was wirklich schön war. Dann ging es schon auf Korce zu. Einfach mit dem Gespann rein ins Zentrum und hoffen. Siehe da. Ein Parkplatz mitten vor dem grossen Kirche wo das ganze Gespann Platz hatte und der gegen kleine Gebühr auch bewacht war.

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Korce ist das was man von Albanien erwartet. Wild, heiss, schön, sympathisch. Die orthodoxe Kirche wunderschön hergerichtet und die zentrale Fussgängerzone sehr belebt. Auch ein Bierfest hätte es gegeben. Leider war das nicht eingeplant. Mist.

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Nach etwas bummeln und sehr guten Crepes ging es weiter durchs Land bis zur griechischen Grenze wo wir auch wieder gut durchkamen. Eine weitere Zwischenstation war dann Kastoria. Eine Altstadt die in den See hinengebaut wurde. Kastoria ist das Zentrum der griechischen Kürschnerei. Entweder lag es an der Uhrzeit oder dem Tag. jedenfalls war kastoria komplett ausgestorben und vermittelte eher ein morbides Ortsbild. Keine südländisches Feuer sondern das Gefühl einer Geisterstadt. Korce war da ganz anders.

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Dann ging es zuerst auf sehr schöner Autobahn und dann auf Bergstrassen ind tadellosem zustand weiter nach Kastraki am Fusse der Meteoraklöster. Camping Vrachos Kastraki war unsere Wahl. Schneller checkin und ein schattiges Plätzchen gesucht. Der Blick vom platz bzw. vom Ort aus beeindruckt schon nachhaltig!

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Auf der Suche nach etwas zum grillen fanden wir eine Metzgerei die noch sehr im alten Stil gearbeitet hat. Direkt neben den fleischstöcken hat man auf seine Bestellung gewartet. Der Geruch entsprechend. Aber alles sauber und auch sehr lecker.

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Nach einer Abkühlung im platzeigenen Pool dann geschlafen in Vorfreude auf die Klosterbesichtigungen.

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Tag #7 Meteora Klöster

Tag #7 Samstag:

Wohl am ehesten aus James Bond „In tödlicher Mission“ (For your eyes only) kennt man die Klöster die sich auf unerklimmbaren Felsen in Griechenland befinden. Ein Naturschauspiel sondergleichen.
Wir lassen uns Zeit trotz anraten des Reiseführers und starten erst gegen 12:00 mit der Besichtigung. Mit dem PKW erklimmen wir die Strasse und parken mal direkt vor dem ersten Klostereingang. Die Landschaft ist dermassen beeindruckend, dass man permanent schauen und fotografieren möchte. Sehr einzigartig. Trotz der Warnung um diese Zeit anstellen zu müssen haben wir kein Problem. Man geht halbwegs Höhenmeter um zum Kloster zu gelangen.

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So gehts weiter zu den nächsten Köstern. Es ist immer eine Challenge zu den klöstern zu gelangen, da einige Höhenmeter bei grosser Hitze zu schaffen sind. Wir schauen uns drei der 6 Klöster von innen an. Den Rest nur von aussen und geniessen die wunderbaren Ausblicke.

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Auch von der Stadt aus ein immer gewaltiger Ausblick.

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Abend dann gegrilltes am Platz und wieder Erhohlung am Pool. Wir schlafen eine weitere Nacht hier am Vrachos Campingplatz.

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Tag #8 Ioannina, Vikos Schlucht, Zagoria

Tag #8 Sonntag:
Etwas früher als gewohnt starteten wir bereits um 10:00 nach Ioannina am See um anschliessend in die Berge zur Vikos Schlucht und nach Monodendri (Zagoria Dörfchen) zu fahren.

Der Campingplatz am See ist klein und nett. Der See ist gross und stinkig (Wir nannten ihn Blubbersee). Baden ist hier definitiv nicht angesagt weil der See bereits gekippt ist und vor Algen und Zeug nur so strotzt. Der Campingplatz teilt sich das Gelände mit dem Ruderclub was aber nicht stört.
So haben wir etwas gechillt

und sind dann nach Monodendri gestartet. Es gibt etwa 45 Zagoriadörfer die in den Bergen liegen und malerischst restauriert sind. Hier wird versucht Tourismus abseits der Hektik zu verkaufen. es gibt sicher unglaublich nette Zimmer und die Ortschaften strahlen wirklich etwas Ruhe aus.
Wir wollten zuerst gleich die Vikos Schlucht sehen die immerhin die tiefste Schlucht der Welt ist (Über 1.000m tief).
Ein kurzer Fussweg vom Ortszentrum Monodendris und mal bekommt den unglaublichsten Anblick präsentiert:

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Da gibt es ein Schild mit dem Eintrag ins Guiness Buch der Rekorde:

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Und da bleibt einem die Spucke weg. Definitiv.

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Nach ausreichender Bewunderung haben wir den Weg zurück gemacht und sind ein wenig im Ort herumspaziert was wirklich pitoresk ist.

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Und haben hervorragend sehr griechisch gegessen.

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Ein überraschendes Gewitter liess uns ins Auto flüchten und zum (trockenen) Platz zurückfahren wo wir gemütlich den Abend verbrachten

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Tag #9 Preveza, Arta

Tag #9 Montag:

Nachdem die Stadt Ioannina nicht viel hergibt verabschieden wir uns bereits am Vormittag wieder

um über Arta nach Preveza zu fahren.

In Arta gibt es eine sehr alte Steinbrücke die wir uns am Weg angesehen haben.

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Beeindruckend aber dann gings zum Camping Kalamitsi Beach um mal ein wenig ausspannen zu können.
Abends waren wir natürlich neugierig auf Preveza und sind in die Stadt reingefahren (Ein grosser Vorteil des Wohnwagenurlaubes ist ja, dass man jederzeit ein Auto zur Verfügung hat im Unterschied zum Wohnmobil.
Preveza hat uns überrascht. Eine wirklich nette Hafenstadt mit einer sehr netten (auch sehr vollen) Flaniermeile. Wir sind in ein spannendes Imbisslokal gegangen und haben uns satt gegessen und natürlich flaniert.

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Ein spannender Tag ging zu Ende….

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Tag #10 Preveza relaxen und besichtigen

Tag #10 Dienstag:
Der Campingplatz Kalamitsi liegt zwischen Strasse und Strand und ist sehr freundlich angelegt.
Das Meer ist schön anzuschaun aber nicht ideal zum baden.

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Dafür gibt es einen Pool der das ermöglicht.

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Wir fahren auch um die alten Maurreste von Nikopolis zu besichtigen. Das ist nicht übertrieben spannend aber trotzdem mal interessant.

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Abends wird leckerer Fisch gegrillt und wir fallen satt ins Bett…

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