Südbalkan und Griechenland. Blogversuch #2

Liebe interessierte Mitleser,

ich starte nochmals den Versuch diesen Blog hier aktiv zu betreiben.
Nach einer kurzen Reise durch Südpolen steht nun im August unsere neue #Experience an.
Nach langen Recherchen werden wir über Zagreb, Belgrad nach Skopje (Mazedonien, FYROM, Nordmazedonien oder wie es gerade heisst) fahren.
Recherche wie?
Trotz allem Internet verlasse ich mich beim Recherchieren eher auf Bücher. Und natürlich auf Straßenkarten. Mittlerweile erstelle ich auch eine Excel in dem ich die Tage aufliste und mache einen groben Plan wann man wo ist, was man tun könnte, wie viele KM zu fahren sind, wie die Fahrzeiten aussehen könnten und welcher Campingplatz passt. Für die Campingplätze verwende ich fast ausschließlich www.camping.info. ADAC ist mir zu selektiv und in Regionen außerhalb des Mainstreams zu wenig aktiv.

edf

In den folgenden Tagen VOR der Abfahrt schildere ich welche Gedanken ich zur Planung habe und wie wir uns vorbereiten auf den etwa 3,5-Wöchigen Trip durch den Südbalkan und Griechenland.
Hoffe auf Euer Interesse und verbleibe,
herzlichst
Auge

Der Tag vor der Abreise

Als Musiker hab ich nicht den Luxus am Tag vor der Abreise (die bei uns immer Sonntags erfolgt wegen der Staus und der LKWs) viel Zeit zu haben. Daher gibt es im Kopf eine Checkliste. Schnell überlegt…

  • Reifendruck PKW und Anhänger
  • Trinkwasser
  • Kühlgeräte vorkühlen
  • Volltanken (Diesel ist in Ö billiger als fast überall)
  • Scheibenwasser
  • Motoröl
  • Alte Checklisten nachchecken ob alles mit ist. Und übrigens. Alles ist nie mit. Wir haben immer den Spass wann wir wohl drauf kommen was wir diesmal vergessen haben. Dazu sind wir viel zu wenig strukturiert.

Morgen gehts los über Marburg – Zagreb und Belgrad soweit meine Fahrkonzentration und Wachheit halt so reicht.

LG
Auge

Tag #1&2 Skopje

#1 Sonntag:
Nun sind wir also auf Tour und ich versuche zwischen den Aktivitäten mal kurz den Blog zu ergänzen.

Die Fahrt verlief wie geplant und im grossen und ganzen sehr problemlos. Nur die Grenze SLO/HR (30 min.) und die Grenze SRB/MK (1,5h) haben etwas genervt. Dafür war diesmal zwischen HR/SRB kein Problem. Die Nacht auf der Raststätte etwa 50km südlich von Belgrad war auch unproblematisch.

edf
edf

#2 Montag:
Etwa gegen 10 Uhr VM gings weiter Rtg. Skopje. Bis auf die oben erwähnte Grenze no problem.
Die GPS Daten für den Campingplatz beim Hotel Bellevue waren korrekt und wir konnten einchecken und einen feinen schattigen Platz entern.
Nach einer kurzen Rast ging es mit dem eigenen PKW rein nach Skopje. Man muss sich nur trauen dann sind solche Städte einfach zu befahren. Und meist Autofreundlicher als bei uns. Bezahlparkplätze gabs genug und so konnten wir Skopje Zentrum fein erforschen. Die Stadt hat einen sehr protzigen „offiziellen“ Teil und eine wirklich nette Altstadt
Ein paar Eindrücke vom ofiziellen Skopje:

edf
edf
edf
edf
edf

Und etwas Altstadt:

edf
edf
edf
edf

Bei der Rückkehr auf den Campingplatz erwartete uns eine böse Überraschung. Im angrenzenden Hotel würde eine Hochzeit gefeiert (Montags ?!?) mit ohrenbetäubender mazedonischer Livemusik. Um 22:00 war das noch witzig. Aber um 02:00 war noch immer volle pulle Lautstärke. Ein Wohnwagen mit Aufstelldach dämmt den Lärm nicht wirklich. Um 02:30 war erst schluss. Erholsam ist anders….

edf

Tag #3 Matka Canyon, Vrelo Cave

Am Tag #3 (Dienstag) unserer Reise haben wir einen Ausflug zur Matka Schlucht und der Vrelo Höhle gemacht. Das ist vom Campingplatz aus etwa eine halbe Stunde Fahrzeit. Die Zufahrt ist sehr schlecht und man sollte nicht mutig sein sondern das Auto ehest abstellen. Wir hatten Glück und ein Auto fuhr gerade weg, so das wir einen feinen Parkplatz bekommen haben.

edf

Dann ist es ein kurzer Fussweg in die Schlucht hinein. Nach dem Staudamm beginnt der sehr schöne Stausee der in einen richtigen canyon eingebettet ist. Hier kann man diverse Bootsfahrten buchen. Entweder reine Canyonfahrten oder Fahrten zu den Vrelo Höhlen. Die Vrelo Höhle ist ein kleiner Teil eines Höhlensystem, dass zu den grössten in Europa zählt. Das meiste davon ist Unterwasser und etwa bis 240m tief.
Hier ein paar Bilder der Fahrt und der Höhle selber.

edf
edf
edf
edf
edf
edf

Danach haben wir uns noch ein wenig in einen Gastgarten gesetzt. Alles recht gemütlich und freundlich.
Nach der Rückkehr auf den Platz haben wir etwas gerastet. Am Abend sind wir nochmals in die Altstadt Skopjes. Die Burg war schon nächtlich verschlossen aber wir wollten unbedingt in einem der Lokale etwas essen. Das war sehr schmackhaft und stimmungsvoll

edf
edf
edf
dav
edf

Diesmal wars ruhig am Platz und wir konnten den Schlaf vom Vorabend nachholen 😉
LG
Auge

Tag #4 Reise zum Ohridsee

Tag #4 Mittwoch:
Nachdem der Raum Skopje aus unserer Sicht soweit erkundet war (Man kann natürlich viel mehr Zeit in diesen Grossraum investieren aber wir wollen ja eher einen Eindruck bekommen als alles in Detail zu erforschen) machten wir uns auf den Weg nach Struga am Ohridsee. Zuerst Autobahn und dann Schnellstrasse. Da wir aber das Land etwas besser kennenlernen wollten wählten wir die Route über den Mavrovo Nationalpark.

Die Strecke war sehr LKW arm und generell nicht viel befahren. Auch der Zustand war tadellos. Die Ausblicke zum Teil atemberaubend.

Die Ankunft am Campingplatz Rino in der Nähe von Struga war herzlich. Sofort bekamen wir einen Espresso und einen Raki in die Hand gedrückt und konnten einen schönen schattigen Platz für uns besetzen. Der Platz liegt direkt an dem riesigen See.

edf
edf
edf
edf

Den Abend verbrachten wir im platzeigenen Lokal und genossen die lokalen Speisen.
Wiedermal lärmte eine Hochzeit bis tief in die Nacht durch den ganzen Ort alledings diesmal etwas weiter weg udn so konnten wir uns erholsam ausschlafen.

Tag #5 Vevcani und Ohrid. Kleine Rundfahrt.

Tag #5 Donnerstag:
Nach einem wunderbaren Sonnenaufgang direkt am See und einem feinen Frühstück (Baked Beans, Speck, Ei, ….)

edf

haben wir uns auf den Weg gemacht um Vevcani zu erkunden. laut Reiseführer ist Vevcani ein Dorf an einem Berghang, dass sich bereits zu Titos Zeiten zur eigenen Republik erklärt hat, die natürlich nicht anerkannt ist. Allerdings hat das eigensinnige Dörfchen geschafft die Landflucht einzudämmen und attraktiv zu bleiben. Es gibt viele Wasserquellen im Ort und der Ort ist beschaulich hübsch und sehr gut erhalten.

edf
edf
nfd

Wir haben auch ein Lokal gefunden in dem wir uns richtig wohl fühlten und uns verwöhnen liessen. Sehr netter chef, sehr nette Bedienung. generell fällt auf, dass Mazedonien ein unheimlich freundliches Land ist.

edf
edf
edf

Fast hätte uns ein Gewitterregen überrascht und so sind wir im schweren regen nach Ohrid gefahren um diese Stadt, die immerhin UNESCO Kulturerbe ist, mal zu erforschen.
Das Auto war schnell geparkt aber dann haben wir uns beim Fussweg doch etwas verfranst und sind einen schönen aber sehr langen Umweg rund um die Burg gegangen um die wunderschöne Altstadt zu erreichen.

edf
edf
edf
edf
edf
edf
edf

Die Altstadt ist wirklich wunderschön am Hang zum See hin gelegen. Ein Juwel. Wir haben ein paar Drinks genossen und die schöne Altstadt etwas durchwandert. Very nice.
Das kann man alles wirklich empfehlen. Der immerpräsente See und diese wunderbare Stadt. Schön. Müde ging es zurück zum Platz und der Abend wurde gemütlich am Campingplatz verbracht.

Tag #6 Reise zu den Meteora Klöstern über Albanien und Kastoria

Tag #6 Freitag:
Nach gemütlichem Frühstück haben wir uns zusammengepackt um nun die Reise nach Griechenland, konkret zu den Meteora Klöstern anzutreten. Wir haben uns für die Route durch Albanien entschieden. Unter anderem weil wir das Land sehr mögen und so der Stadt Korce einen Besuch abstatten konnten.
Hier der Reiseverlauf aus Google Maps.

Der Grenzübertritt nach Albanien war sehr unkompliziert und schnell, so dass wir auf recht schönen Strassen schnell vorankamen. Immer am Ufer des Ohridsees entlang was wirklich schön war. Dann ging es schon auf Korce zu. Einfach mit dem Gespann rein ins Zentrum und hoffen. Siehe da. Ein Parkplatz mitten vor dem grossen Kirche wo das ganze Gespann Platz hatte und der gegen kleine Gebühr auch bewacht war.

edf

Korce ist das was man von Albanien erwartet. Wild, heiss, schön, sympathisch. Die orthodoxe Kirche wunderschön hergerichtet und die zentrale Fussgängerzone sehr belebt. Auch ein Bierfest hätte es gegeben. Leider war das nicht eingeplant. Mist.

edf
edf
edf
edf

Nach etwas bummeln und sehr guten Crepes ging es weiter durchs Land bis zur griechischen Grenze wo wir auch wieder gut durchkamen. Eine weitere Zwischenstation war dann Kastoria. Eine Altstadt die in den See hinengebaut wurde. Kastoria ist das Zentrum der griechischen Kürschnerei. Entweder lag es an der Uhrzeit oder dem Tag. jedenfalls war kastoria komplett ausgestorben und vermittelte eher ein morbides Ortsbild. Keine südländisches Feuer sondern das Gefühl einer Geisterstadt. Korce war da ganz anders.

edf
edf
edf
edf
edf

Dann ging es zuerst auf sehr schöner Autobahn und dann auf Bergstrassen ind tadellosem zustand weiter nach Kastraki am Fusse der Meteoraklöster. Camping Vrachos Kastraki war unsere Wahl. Schneller checkin und ein schattiges Plätzchen gesucht. Der Blick vom platz bzw. vom Ort aus beeindruckt schon nachhaltig!

edf

Auf der Suche nach etwas zum grillen fanden wir eine Metzgerei die noch sehr im alten Stil gearbeitet hat. Direkt neben den fleischstöcken hat man auf seine Bestellung gewartet. Der Geruch entsprechend. Aber alles sauber und auch sehr lecker.

edf
edf

Nach einer Abkühlung im platzeigenen Pool dann geschlafen in Vorfreude auf die Klosterbesichtigungen.

Tag #7 Meteora Klöster

Tag #7 Samstag:

Wohl am ehesten aus James Bond „In tödlicher Mission“ (For your eyes only) kennt man die Klöster die sich auf unerklimmbaren Felsen in Griechenland befinden. Ein Naturschauspiel sondergleichen.
Wir lassen uns Zeit trotz anraten des Reiseführers und starten erst gegen 12:00 mit der Besichtigung. Mit dem PKW erklimmen wir die Strasse und parken mal direkt vor dem ersten Klostereingang. Die Landschaft ist dermassen beeindruckend, dass man permanent schauen und fotografieren möchte. Sehr einzigartig. Trotz der Warnung um diese Zeit anstellen zu müssen haben wir kein Problem. Man geht halbwegs Höhenmeter um zum Kloster zu gelangen.

edf
edf
edf
ptfbty
edf
dav
edf
edf

So gehts weiter zu den nächsten Köstern. Es ist immer eine Challenge zu den klöstern zu gelangen, da einige Höhenmeter bei grosser Hitze zu schaffen sind. Wir schauen uns drei der 6 Klöster von innen an. Den Rest nur von aussen und geniessen die wunderbaren Ausblicke.

ozedf
edf
edf
edf
edf
edf
edf

Auch von der Stadt aus ein immer gewaltiger Ausblick.

edf

Abend dann gegrilltes am Platz und wieder Erhohlung am Pool. Wir schlafen eine weitere Nacht hier am Vrachos Campingplatz.

edf

 

Tag #8 Ioannina, Vikos Schlucht, Zagoria

Tag #8 Sonntag:
Etwas früher als gewohnt starteten wir bereits um 10:00 nach Ioannina am See um anschliessend in die Berge zur Vikos Schlucht und nach Monodendri (Zagoria Dörfchen) zu fahren.

Der Campingplatz am See ist klein und nett. Der See ist gross und stinkig (Wir nannten ihn Blubbersee). Baden ist hier definitiv nicht angesagt weil der See bereits gekippt ist und vor Algen und Zeug nur so strotzt. Der Campingplatz teilt sich das Gelände mit dem Ruderclub was aber nicht stört.
So haben wir etwas gechillt

und sind dann nach Monodendri gestartet. Es gibt etwa 45 Zagoriadörfer die in den Bergen liegen und malerischst restauriert sind. Hier wird versucht Tourismus abseits der Hektik zu verkaufen. es gibt sicher unglaublich nette Zimmer und die Ortschaften strahlen wirklich etwas Ruhe aus.
Wir wollten zuerst gleich die Vikos Schlucht sehen die immerhin die tiefste Schlucht der Welt ist (Über 1.000m tief).
Ein kurzer Fussweg vom Ortszentrum Monodendris und mal bekommt den unglaublichsten Anblick präsentiert:

edf

Da gibt es ein Schild mit dem Eintrag ins Guiness Buch der Rekorde:

edf

Und da bleibt einem die Spucke weg. Definitiv.

edf
edf

edf

Nach ausreichender Bewunderung haben wir den Weg zurück gemacht und sind ein wenig im Ort herumspaziert was wirklich pitoresk ist.

edf

Und haben hervorragend sehr griechisch gegessen.

edf

Ein überraschendes Gewitter liess uns ins Auto flüchten und zum (trockenen) Platz zurückfahren wo wir gemütlich den Abend verbrachten

Tag #9 Preveza, Arta

Tag #9 Montag:

Nachdem die Stadt Ioannina nicht viel hergibt verabschieden wir uns bereits am Vormittag wieder

um über Arta nach Preveza zu fahren.

In Arta gibt es eine sehr alte Steinbrücke die wir uns am Weg angesehen haben.

edf

Beeindruckend aber dann gings zum Camping Kalamitsi Beach um mal ein wenig ausspannen zu können.
Abends waren wir natürlich neugierig auf Preveza und sind in die Stadt reingefahren (Ein grosser Vorteil des Wohnwagenurlaubes ist ja, dass man jederzeit ein Auto zur Verfügung hat im Unterschied zum Wohnmobil.
Preveza hat uns überrascht. Eine wirklich nette Hafenstadt mit einer sehr netten (auch sehr vollen) Flaniermeile. Wir sind in ein spannendes Imbisslokal gegangen und haben uns satt gegessen und natürlich flaniert.

edf
edf
edf
edf

Ein spannender Tag ging zu Ende….

Tag #10 Preveza relaxen und besichtigen

Tag #10 Dienstag:
Der Campingplatz Kalamitsi liegt zwischen Strasse und Strand und ist sehr freundlich angelegt.
Das Meer ist schön anzuschaun aber nicht ideal zum baden.

edf
edf
edf
edf
edf
edf

Dafür gibt es einen Pool der das ermöglicht.

edf

Wir fahren auch um die alten Maurreste von Nikopolis zu besichtigen. Das ist nicht übertrieben spannend aber trotzdem mal interessant.

edf
edf
edf
edf

Abends wird leckerer Fisch gegrillt und wir fallen satt ins Bett…

edf

Tag #11 Preveza mal (fast) nix tun

Tag #11 Mittwoch:
Heute haben wir uns mal nichts vorgenommen und wollen nach den vielen Besichtigungen der letzten Tage einfach nur ausspannen. Der Pool und auch der Strand ermöglichen uns das problemlos.
Trotzdem treibt es uns am späteren Nachmittag nochmals in die Stadt Preveza um ein wenig zu flanieren.

edf
edf
edf
edf

Preveza ist wirklich ein nettes Städtchen und am späten Nachmittag so gut wie ausgestorben.
Der Abend beschert uns einen schönen Sonnenuntergang.

ozedf
ozedf

Tag #12 Halbinsel Lefkada – Poros Beach

Tag #12 Donnerstag:

In der Früh donnert (wahrscheinlich weil Donnerstag war) es bereits und tatsächlich gibt es ein Gewitter. Das beschleunigt den Abbau, da wir kein Dach aufgebaut haben. Macht aber nix. Im Wohni wird gemütlich gefrühstückt und wir machen uns auf die Reise nach Lefkada.

Es geht unterm Meer durch und dann über die Drehbrücke auf die Halbinsel.

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Das ist diese Brücke.

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Lefkada ist touristisch auf der Höhe. Sympatisch nicht….

OLYMPUS DIGITAL CAMERA
OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Durchfahren war die beste Entscheidung.
Der Weg zum Platz Poros Beach ist abenteuerlich und ich möchte keinen größeren WW haben als den Feeling um da in die Bucht zu kurven. Bei Gegenverkehr ist es hilfreich einen MB zu fahren damit die anderen zurückstechen ;-).
Der Platz selber ist wunderbar gelegen. Pool und eine wunderschöne Bucht im ionischen Meer.

edf
edf

Diesmal bauen wir uns richtig auf incl. Sonnendach und Co. da wir eine Weile bleiben wollen.

edf

Tag #13 – Tag #15 Poros Beach auf Lefkada

Tag #13 – #15 Freitag bis Sonntag:

Nun ließen wir es etwas entspannter angehen und haben einfach in die Tage hinein relaxed. Der Platz war recht angenehm und die Bucht super um ins warme, glasklare Meer zu springen.

edh
edf
edf

Der Campingplatz Poros Beach ist wirklich nett gelegen. Die Einfahrt und die Größe der Stellmöglichkeiten sind nicht für riesige Wohnwagen ausgelegt. Ich würde keinen wesentlich grösseren dorthinziehen. Speziell die Ausfahrt (Anders als die Einfahrt) führt um einen gerne verparkten Knick der gemeistert werden will. Man sollte auch VOR 09:30 rausfahren da ist die Wahrscheinlichkeit, dass der Knick noch nicht völlig von Besuchern verparkt ist etwas grösser. E-Klasse hat wenigstens einen sensationellen Einschlag. So geht das dann knapp aus.

Das Auto kann am Platz aber nicht am Stellplatz bleiben. Rechts davon die Sanitäranlagen die einwandfrei sind.

edf

Ein Überblick über den recht kleinen Platz.

edf

Der (Mini) Minimarkt. Hat nur das wesentlichste allerdings kann man etwas für den nächsten Tag bestellen. So hab ich Hühnerfleisch am nächsten Tag einwandfrei und guter Qualität erhalten ohne die 7km zum nächsten grösseren Markt fahren zu müssen.

edf

Natürlich konnten wir nicht stillhalten und haben einen Ausflug ans Südkap der Insel gemacht.

Das Kap ist zwar mühselig anzureisen allerdings entlohnt ein irrer Ausblick auf das Ionische Meer.

edf
edf
edf

Da sieht man eine Minoan Fähre vorbeidampfen. So eine wird uns am Ende nach Venedig bringen.

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Der alte Leuchtturm ist immer noch in Betrieb.

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Bei der Rückfahrt haben wir einen Besuch beim legendären Katsiki Beach (Einer der schönsten Strände Griechenlands) eingelegt.

edf
ozedf
edf
edf

Und auch einen Poolday gabs. Der Pool des Campingplatzes ist ganz fein, wenig besucht und liegt mit wunderbarem Ausblick auf einer Anhöhe. Während dem Poolday beschliessen wir mal wieder eine Planänderung und planen doch bereits am nächsten tag weiterzureisen. Wir sind eben eine reisende Familie und haltens nicht lange an einem Platz aus.

ptfbty

Blick vom Pool in die Bucht.

edf

Tag #16 Delphi

Tag #16 Montag:

Wie bereits erwähnt haben wir unsere Pläne geändert bzw. kürzen wir die Lefkadazeit. Wir sind einfach keine Strandurlauber mehr.
Also alles rechtzeitig zusammengepackt (am Vorabend) um vor 09:30 aus dem platz rauszufahren. GSD noch wenig Strandbesucher und daher kein problem mit dem Linksknick und der darauffolgenden Strasse. So gehts problemlos durch Lefkada Stadt durch und weiter Rtg. Patras.

Am Weg sehen wir die berühmte Brücke über den Golf von Korinth aber wir bleiben auf der nördlichen Seite und fahren dem Golf entlang.

 

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Der Golf erstrahlt in hellemBlau und die Strasse ist gut. So kommen wir gut voran.

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

 

 

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Camping Chrissa haben wir ausgewählt.

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Der treue DieselBenz passiert die 235.000km Marke…

edf

und der Platz ist fast völlig leer. Daher wird der Pool mal geentert um uns abgekühlt dann zu den Ausgrabungen von Delphi zu machen.

edf

Nur wenige Minuten vom Platz entfernt befinden sich Museum und Ausgrabungsstätte. Es sind fast keine Touristen da und so können wir auf dem Gelände die Antiken Stätten bewundern.

edf
edf
edf

Auch die Naturkulisse ist sehr beeindruckend. Sollte man nicht übersehen.

edf

dav
edf

Anschliessend könnte man das Museum auch besuchen aber das haben wir nicht gemacht. Ausserdem waren wir alle hungrig und sind in den Ort Delphi (auf der Durchfahrt zum Platz) um etwas einkaufen zu können.
Der Ort liegt sehr nett am Hang. Allerdings gibts da nix einzukaufen. Nur Touristenramsch.

edf

Die Kids schnell am Platz zum Baden geschickt und nach Itea (Am Golf) gefahren um etwas zu futtern zu bekommen.
Liegt sehr nett der Ort und war wie ausgestorben.

edf

Dann Abkühlen im platzeigenen Pool.

dav

Und etwas grillen gegen den allgemeinen Familienhunger.

dav

Tag #17 überraschend Athen

Tag #17 Dienstag:

Bereits auf Lefkada haben wir besprochen, dass wir gut in unserer Planung liegen und die Infrastruktur (Straßen) besser sind als erwartet. Daher können wir doch Athen, im Speziellen die Akropolis noch einplanen.
Also wird die Route umgestellt, auf Camping.info ein Platz gesucht und gestartet.

Der ausgewählte Platz (Dionissotis)nördlich von Athen ist leider (fast) geschlossen. Laut Betreiber wird restauriert. Aber mann kann sich ein Plätzen suchen. Fast ausgestorben der Platz. Sanitär ist diesmal wirklich zum Fürchten aber wir planen nur eine Nacht. Dafür bietet der Platz gratis Zugang zum benachbarten Freibad was uns sehr recht war bevor wir in die Stadt reinfuhren.

dav

Dann ging es mit dem Auto rein nach Athen. Mit dem Tomtom Go Android Navi gar kein Problem. Auch der Parkplatz (Kostenpflichtig) ist da kein Problem. Die Kosten muss man eben kalkulieren 10,- für die ersten 3h ab dann 5,- pro weitere Stunde (wenn ich mich richtig erinnere). Man geht nur ein stückerl und kann an der Kasse die Tickets für die Akropolis kaufen. Im Internet hatten wir schon gelesen, dass man sich ewig anstellen müsse was aber bei uns gar kein Problem war. Als EU Bürger gehen Jugendliche bis 18 gratis rein. Somit nur 2 Erwachsenenkarten (je 20,-) zu lösen gehabt. Bei der Eintrittskontrolle dann eine kurze Diskussion ob Lorenz wirklich erst 17 und Schüler ist. Leider den Ausweis am CP gelassen. Aber dann trotzdem durchgekommen. So erklimmen wir den Hügel der Akropolis und staunen offenen Mundes über die Ausgrabungen, restaurierten Marmorsäulen und auch den Ausblick auf Athen.

dav
dav
dav
dav
oznor
dav

Danach sind wir in die Plaka runterspaziert. Das ist die Altstadt von Athen.
Das war gar nicht recht unseres. Im Vergleich zu Skopje ist hier ein Ramschladen neben dem Anderen und ein Gewusel, dass man Angst bekommt. Etwas ursprüngliches (Wie eben ins Skopje oder Tirana) ist hier nicht mehr zu finden. Abzocke an jedem Eck.

Danach sind wir zurück zum Auto um einen nahen McDonalds aufzusuchen (Lt. TomTom). Den hat es aber nicht (mehr) gegeben und so sind wir ganz in Zentrum gefahren um mal wieder Burger zu essen. Dort haben wir dann auch die Athener Shoppingmeile entdeckt und sich ein wenig flaniert. War schön aber muss man nicht extra haben.
Kurz gesagt. Athen hat uns nicht „erwischt“ obwohl wir die Akropolis nicht missen möchten.

dav
dav
dav
dav

 

Tag #18 – #23 Akrata baden und relaxen

Tag #18 – #23 Mittwoch bis Montag:

Da der Platz nähe Athen nicht sehr einladend war gings gleich weiter zu unserer letzten Station. Akrata.

Hier haben wir einen tollen Platz direkt an der Meerseite bekommen. Wohl auch weil wir uns ein wenig beeilt haben rechtzeitig anzukommen bevor die ganzen italienischen Wohnmobile eintreffen.

dav

Foto direkt vom Platz

dav

Erholung pur

oznor

Schönes Wasser, leerer Strand und dieser schöne Platz direkt Beachfront. Wir haben gar nix mehr gemacht. Nur noch gechillt, gebadet, gespielt…
Es gäbe in der Nähe eine schöne Zahnradbahn und vielleicht auch andere Dinge. Das muss bis zum Peloponnesurlaub warten. Für diesesmal reichts uns allen (ganz positiv gemeint).
In Akrata endlich ein Fisch/Gemüsemarkt.

dav
dav
dav

Wir kaufen einen grossen unbekannten Fisch und grillen den…

cof
cof

Es erwischt uns auch ein richtiger Regentag. Der Nachteil des Hubdachcaravans ist ja die niedrige Kedarleistenhöhe. Drum muss das Sonnedach abgesenkt werden. Aber alles in allem kein Problem.

cof

Dafür am nächsten Tag wunderbares Wasser.

Das Auto wird etwas schmutzig im Regen 😉

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Manchmal gibts richtige Brandung

 

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Aber auch schnorcheln kann man recht gut…auch wenns nicht übertrieben viel zu sehen gibt.

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Schöne Unterwassersicht…

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Eine kleine Qualle sehen wir. Nix bedenkliches.

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Fisch…

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Tag #24 – #26 Fähre Patras – Venedig

Tag #24 – Tag# 26: Dienstag bis Donnerstag

Der letzte Tag in Griechenland ist angebrochen. Da es am Vortag geregnet hat müssen wir uns mit unserem Vordach und den Boden irgendwie etwas in der Sonne „antrocknen“. Aber alles halb so wild.

Einmal gibt es noch ein Urlaubsfrühstück (Baked Beans, gebratenen Speck, Eier..)

dav

Dann heisst es Abschied nehmen vom sehr empfehlenswerten Campingplatz Akrata Beach.

cof

Dann wirds spannend. Da wir Neulinge sind was die Fahrt mit einer Fähre angeht sind wir ein wenig aufgeregt. Der Port Sud in Patras ist schnell gefunden. Aber dort ist nix angeschrieben. Wir suchen nach dem CheckIn Terminal der Minoan und werden mit anderen suchenden Campern dann doch fündig. Ums Haar wären wir bereits eingecheckt ohne die Bordkarten vorher abzuholen.

Das ist der Terminal. Kurze Schlange vorm Minoan Schalter aber alles in allem eine schnelle Abwicklung.

cof

Da waren wir einfach froh es gefunden zu haben. Mit einem Gespann kurvt man nicht so einfach da im Hafen herum.

dav

Glück gehabt. Busparkplatz.

edf

Nicht übertrieben viele Leute stellen sich an.

edf

Dann der nächste Spass. Nach der Grenzkontrolle fährt man auf den rieseigen Warteplatz und wartet auf das Einschiffen. Allerdings ist auch hier NICHTS angeschrieben und auf den Bordkarten steht auch nix. Die Fähre (Cruise Olympia) ist auch noch nicht da und so müssen wir uns durchfragen wo wir wohl warten sollten. Das beeindruckende Schiff kommt dann doch leicht verspätet an.

ozedf
ptfbty

Auch beim Einschiffen Chaos weil vorher zwischen Ancona und Venedig Reisenden nicht aussortiert wurde. Wir mussten dann von ganz hinten mit Warnblinkanlage durch das wartende Feld pflügen (geleitet von einem Angestellten) um unseren Platz am Parkdeck einnehmen zu können. COB heisst bei Minoan eine Innenkabine dabei.

edf

Abfahrt ist dann 20:00 statt 19:00

Wir dürfen nochmals einen wunderschönen Sonnenuntergang auf der Fähre bewundern. Ein schöne trauriger Abschied.

edf

Ich leg mich bald in die Kabine und schlafe so gut, dass ich nichtmal Igumenitsa mitbekomme.

Nächsten Tag ist die Fähre am Freideck bummvoll. Es ist gar nicht einfach eine Sitzgelegenheit zu bekommen aber schliesslich sitzt man ja dann doch irgendwo herum.

Die Fahrt verläuft völlig unspektakulär. Gegen den Abend kommen wir dann in Ancona an wo wir die etwas chaotische Entladung des Schiffes beobachten können.

Dann gehts Richtung Venedig. Wieder ein schöner Sonnenuntergang.

Gegen 01:30 Ortszeit gehts dann in den Hafen von Venedig.

bsh

Die Entladung geht sehr schnell, da das Schiff fast leer ist (Alle in Ancona runter).
Von Venedig fahren wir über die Kanaltalautobahn und den Tauern ohne Probleme nach Hause und erreichen unser Heim gegen 08:00 morgens.
Eine grandiose Reise ist zu Ende.

Das Ré­su­mé

Nun sind ein paar Tage ins Land gezogen, der Schulalltag hat mich (fast) wieder und ich trau mir ein Resümee zu.

  1. Die Reiseplanung: Die Reiseplanung hat so gut funktioniert wie noch nie. Die Fahrzeiten waren auf der sicheren Seite abgeschätzt. Die Aktivitäten (Vrelo…) haben geboten und gekostet was zu erwarten war. Die Mischung aus relaxen und besichtigen war gut gewählt so, dass es für alle 4 gut gepasst hat. Die GPS Daten der Plätze waren in Ordnung. Das meer so schön wie erwartet (Oder schöner) die Heimfahrt mit der Fähre (statt dem Landweg) eine gute Entscheidung.
  2. Mazedonien: Diese Land ist spannend und Skopje auf jeden Fall eine Reise wert. Die Menschen freundlich und das Preisniveau sehr vernünftig. Die Infrastruktur an den Hauptzielen/routen sehr OK.
  3. Griechenland: Hier stellt sich ein zwispältiger Eindruck dar. Für die gebotene Qualität finde ich die Preise zu hoch. Sowohl Plätze als auch Gastronomie. In der Gastronomie hat man den Eindruck, dass keiner wirklich ausgebildet ist und alles ein wenig chaotisch läuft. Freier Eintritt für Schüler aus der EU bis 18 ist cool. Und natürlich sind Landschaft, Sehenswürdigkeiten, Antikes und Meer unglaublich schön. Auch bekommt man den Eindruck, dass und das Thema Griechenland noch länger in der EU bzw. dem Euro beschäftigen wird.
  4. Der Wohnwagen: Der Feeling 380 hat sich wieder sehr bewährt. Kompakt und beim Fahren unkompliziert. Niedrig und mit dem Schlafdach doch geräumig genug. Aber man merkt, dass mit den Stockbetten Grenzen erreicht sind. Lorenz‘ 195m sind da auch nicht hilfreich. Wir denken über einen kleinen Umbau für 2019 nach. Das Sonnendach vom Berger hat auch wunderbar funktioniert und bei Regen muss man halt eine Neigung erreichen da der WW ja schon so niedrig ist.
  5. Das Zugfahrzeug: Mein Dieselbenz (270er 5Zyl.) hat sich wieder bewährt auch wenn ich mir öfters denke, dass ein etwas höheres Fahrzeug besser wäre auf den schlechteren Zufahrten oder Strassen. Mit gut 14J und 240.000km sind nun Entscheidungen zu treffen. Der Wandler wird fällig was nach den vielen vielen anstrengenden Hängerfahrten kein Wunder ist. Motor und Karosserie sind in schönem Zustand und doch…
  6. Die Fähre: Wie oben erwähnt eine Weise Entscheidung. Da man bei Minoan eine Kabine bekommt (Bei COB) und nicht mehr zum Auto kommt folgende Tipps: Jause und Trinken (Nicht billig on Board), Westen und Jacken (Völlig überklimatisiert – Saukalt!…aber so richtig). Evtl. Strandsessel fürs Oberdeck. Badezeug fürn Pool. Sogar eine Kühlbox kann man in der Kabine anstecken.

Alles in allem eine Reise die so fast perfekt war. Kann ich jedem Empfehlen.

LG
Auge