Tag #5 Wandern und Natur

Donnerstag, 8. August

Nach einigen Tagen die entweder „on the Road“ oder in schönen Städten verbracht haben dachten wir uns es wäre auch schön mal etwas in der Natur zu machen. Der Bulgarien Reiseführer hebt das Iskar Tal (In dem wir eh schon campen) als besonders schön hervor und eine kleine Wanderung zu einem Wasserfall (Bulgariens 2. höchster mit etwa 87m).

Zuerst gibts einen Morgenlauf. Nicht ganz einfach hier am Land eine Strecke zu finden und die Nerven werden durch bellende, zum Zaun stürmende Hunde nicht gerade geschont. Aber man bekommt auch einen Eindruck wie hier gelebt wird. Allerdings wird man eher wie ein Alien betrachtet da Körperertüchtigung hier keinen Stellenwert neben der harten Arbeit hat.

Nach dem Lauf gibts ein gemeinsames Frühstück und wir brechen auf in Richtung Svoge wo die Wanderung zum Wasserfall starten sollte. Am Weg gibts noch eine LPG Tankstelle die wir gleich nutzen. Wie so oft entspinnen sich an der Tankstelle unter LPG Fahrern Gespräche und so stellt sich heraus, dass wir das Auto an der Tankstelle lassen können und von dort in den Ort spazieren und den Weg zum Wasserfall finden.

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Im Ort versuchen wir das zu erfragen aber irgendwie kommen wir nicht weiter. Also zurück zum Auto und im Reiseführer nochmals studiert. Falscher Ort, falscher Bahnhof. Erst im nächsten Ort scheint der Weg dann angeschrieben. Also weiter nach Gara Bov. Und wahrlich. Hier ist der Weg zum Skaklya Wasserfall beschrieben. Laut Reiseführer eine Stunde hinweg. Was im Reiseführer nicht steht ist, dass es durchgehend recht steil bergauf geht. Nun bin ich dankbar für meine gute Kondition und wir marschieren durch den Wald immer weiter rauf. Wunderschön ist es hier.

Wirklich gut ausgebauter und gekennzeichneter Weg,

Und auch schon eine gewisse erschöpfung am Weg nach oben.

Aber das Ziel lohnt sich. Natürlich ist im August hier wenig Wasser aber es ist kühl und beeindruckend.

 

Und auch das schöne Gefühl „was getan“ zu haben. Mit wundervollem Ausblick. Etwas Natur.

 

Erschöpft (Es ist auch nicht gerade kalt) erreichen wir wieder das Auto und machen uns auf den Weg den sogenannten Iskar Durchbruch abzufahren.
Schön ausgebaut mit wenig Verkehr ergeben sich wunderbare Ausblicke.

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Die Stadt am Ende der Route (Mesdra) lädt gar nicht zum Verweilen ein da es sich um eine gesichtslose Industriestadt handelt. Also retour durchs das schöne Tal. Im Vorbeifahren ist uns ein recht ordentlicher Supermarkt aufgefallen dem wir einen Besuch abstatten und zurück am Platz grillen wir uns feine Burger. Hunger hatten wir ja definitiv nach diesem Tag.

Ausserdem diskutierten wir das sog. Plovdiv Problem das darin besteht, dass es dort keinen Campingplatz und auch keinen  ordentlichen Stellplatz gibt. Aber wir haben eine Lösung gefunden die ich morgen zeigen werde.

Ich will nichts versäumen:
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