Tag #17 überraschend Athen

Tag #17 Dienstag:

Bereits auf Lefkada haben wir besprochen, dass wir gut in unserer Planung liegen und die Infrastruktur (Straßen) besser sind als erwartet. Daher können wir doch Athen, im Speziellen die Akropolis noch einplanen.
Also wird die Route umgestellt, auf Camping.info ein Platz gesucht und gestartet.

Der ausgewählte Platz (Dionissotis)nördlich von Athen ist leider (fast) geschlossen. Laut Betreiber wird restauriert. Aber mann kann sich ein Plätzen suchen. Fast ausgestorben der Platz. Sanitär ist diesmal wirklich zum Fürchten aber wir planen nur eine Nacht. Dafür bietet der Platz gratis Zugang zum benachbarten Freibad was uns sehr recht war bevor wir in die Stadt reinfuhren.

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Dann ging es mit dem Auto rein nach Athen. Mit dem Tomtom Go Android Navi gar kein Problem. Auch der Parkplatz (Kostenpflichtig) ist da kein Problem. Die Kosten muss man eben kalkulieren 10,- für die ersten 3h ab dann 5,- pro weitere Stunde (wenn ich mich richtig erinnere). Man geht nur ein stückerl und kann an der Kasse die Tickets für die Akropolis kaufen. Im Internet hatten wir schon gelesen, dass man sich ewig anstellen müsse was aber bei uns gar kein Problem war. Als EU Bürger gehen Jugendliche bis 18 gratis rein. Somit nur 2 Erwachsenenkarten (je 20,-) zu lösen gehabt. Bei der Eintrittskontrolle dann eine kurze Diskussion ob Lorenz wirklich erst 17 und Schüler ist. Leider den Ausweis am CP gelassen. Aber dann trotzdem durchgekommen. So erklimmen wir den Hügel der Akropolis und staunen offenen Mundes über die Ausgrabungen, restaurierten Marmorsäulen und auch den Ausblick auf Athen.

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Danach sind wir in die Plaka runterspaziert. Das ist die Altstadt von Athen.
Das war gar nicht recht unseres. Im Vergleich zu Skopje ist hier ein Ramschladen neben dem Anderen und ein Gewusel, dass man Angst bekommt. Etwas ursprüngliches (Wie eben ins Skopje oder Tirana) ist hier nicht mehr zu finden. Abzocke an jedem Eck.

Danach sind wir zurück zum Auto um einen nahen McDonalds aufzusuchen (Lt. TomTom). Den hat es aber nicht (mehr) gegeben und so sind wir ganz in Zentrum gefahren um mal wieder Burger zu essen. Dort haben wir dann auch die Athener Shoppingmeile entdeckt und sich ein wenig flaniert. War schön aber muss man nicht extra haben.
Kurz gesagt. Athen hat uns nicht „erwischt“ obwohl wir die Akropolis nicht missen möchten.

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Tag #18 – #23 Akrata baden und relaxen

Tag #18 – #23 Mittwoch bis Montag:

Da der Platz nähe Athen nicht sehr einladend war gings gleich weiter zu unserer letzten Station. Akrata.

Hier haben wir einen tollen Platz direkt an der Meerseite bekommen. Wohl auch weil wir uns ein wenig beeilt haben rechtzeitig anzukommen bevor die ganzen italienischen Wohnmobile eintreffen.

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Foto direkt vom Platz

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Erholung pur

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Schönes Wasser, leerer Strand und dieser schöne Platz direkt Beachfront. Wir haben gar nix mehr gemacht. Nur noch gechillt, gebadet, gespielt…
Es gäbe in der Nähe eine schöne Zahnradbahn und vielleicht auch andere Dinge. Das muss bis zum Peloponnesurlaub warten. Für diesesmal reichts uns allen (ganz positiv gemeint).
In Akrata endlich ein Fisch/Gemüsemarkt.

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Wir kaufen einen grossen unbekannten Fisch und grillen den…

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Es erwischt uns auch ein richtiger Regentag. Der Nachteil des Hubdachcaravans ist ja die niedrige Kedarleistenhöhe. Drum muss das Sonnedach abgesenkt werden. Aber alles in allem kein Problem.

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Dafür am nächsten Tag wunderbares Wasser.

Das Auto wird etwas schmutzig im Regen 😉

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Manchmal gibts richtige Brandung

 

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Aber auch schnorcheln kann man recht gut…auch wenns nicht übertrieben viel zu sehen gibt.

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Schöne Unterwassersicht…

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Eine kleine Qualle sehen wir. Nix bedenkliches.

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Fisch…

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Tag #24 – #26 Fähre Patras – Venedig

Tag #24 – Tag# 26: Dienstag bis Donnerstag

Der letzte Tag in Griechenland ist angebrochen. Da es am Vortag geregnet hat müssen wir uns mit unserem Vordach und den Boden irgendwie etwas in der Sonne „antrocknen“. Aber alles halb so wild.

Einmal gibt es noch ein Urlaubsfrühstück (Baked Beans, gebratenen Speck, Eier..)

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Dann heisst es Abschied nehmen vom sehr empfehlenswerten Campingplatz Akrata Beach.

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Dann wirds spannend. Da wir Neulinge sind was die Fahrt mit einer Fähre angeht sind wir ein wenig aufgeregt. Der Port Sud in Patras ist schnell gefunden. Aber dort ist nix angeschrieben. Wir suchen nach dem CheckIn Terminal der Minoan und werden mit anderen suchenden Campern dann doch fündig. Ums Haar wären wir bereits eingecheckt ohne die Bordkarten vorher abzuholen.

Das ist der Terminal. Kurze Schlange vorm Minoan Schalter aber alles in allem eine schnelle Abwicklung.

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Da waren wir einfach froh es gefunden zu haben. Mit einem Gespann kurvt man nicht so einfach da im Hafen herum.

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Glück gehabt. Busparkplatz.

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Nicht übertrieben viele Leute stellen sich an.

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Dann der nächste Spass. Nach der Grenzkontrolle fährt man auf den rieseigen Warteplatz und wartet auf das Einschiffen. Allerdings ist auch hier NICHTS angeschrieben und auf den Bordkarten steht auch nix. Die Fähre (Cruise Olympia) ist auch noch nicht da und so müssen wir uns durchfragen wo wir wohl warten sollten. Das beeindruckende Schiff kommt dann doch leicht verspätet an.

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Auch beim Einschiffen Chaos weil vorher zwischen Ancona und Venedig Reisenden nicht aussortiert wurde. Wir mussten dann von ganz hinten mit Warnblinkanlage durch das wartende Feld pflügen (geleitet von einem Angestellten) um unseren Platz am Parkdeck einnehmen zu können. COB heisst bei Minoan eine Innenkabine dabei.

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Abfahrt ist dann 20:00 statt 19:00

Wir dürfen nochmals einen wunderschönen Sonnenuntergang auf der Fähre bewundern. Ein schöne trauriger Abschied.

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Ich leg mich bald in die Kabine und schlafe so gut, dass ich nichtmal Igumenitsa mitbekomme.

Nächsten Tag ist die Fähre am Freideck bummvoll. Es ist gar nicht einfach eine Sitzgelegenheit zu bekommen aber schliesslich sitzt man ja dann doch irgendwo herum.

Die Fahrt verläuft völlig unspektakulär. Gegen den Abend kommen wir dann in Ancona an wo wir die etwas chaotische Entladung des Schiffes beobachten können.

Dann gehts Richtung Venedig. Wieder ein schöner Sonnenuntergang.

Gegen 01:30 Ortszeit gehts dann in den Hafen von Venedig.

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Die Entladung geht sehr schnell, da das Schiff fast leer ist (Alle in Ancona runter).
Von Venedig fahren wir über die Kanaltalautobahn und den Tauern ohne Probleme nach Hause und erreichen unser Heim gegen 08:00 morgens.
Eine grandiose Reise ist zu Ende.

Das Ré­su­mé

Nun sind ein paar Tage ins Land gezogen, der Schulalltag hat mich (fast) wieder und ich trau mir ein Resümee zu.

  1. Die Reiseplanung: Die Reiseplanung hat so gut funktioniert wie noch nie. Die Fahrzeiten waren auf der sicheren Seite abgeschätzt. Die Aktivitäten (Vrelo…) haben geboten und gekostet was zu erwarten war. Die Mischung aus relaxen und besichtigen war gut gewählt so, dass es für alle 4 gut gepasst hat. Die GPS Daten der Plätze waren in Ordnung. Das meer so schön wie erwartet (Oder schöner) die Heimfahrt mit der Fähre (statt dem Landweg) eine gute Entscheidung.
  2. Mazedonien: Diese Land ist spannend und Skopje auf jeden Fall eine Reise wert. Die Menschen freundlich und das Preisniveau sehr vernünftig. Die Infrastruktur an den Hauptzielen/routen sehr OK.
  3. Griechenland: Hier stellt sich ein zwispältiger Eindruck dar. Für die gebotene Qualität finde ich die Preise zu hoch. Sowohl Plätze als auch Gastronomie. In der Gastronomie hat man den Eindruck, dass keiner wirklich ausgebildet ist und alles ein wenig chaotisch läuft. Freier Eintritt für Schüler aus der EU bis 18 ist cool. Und natürlich sind Landschaft, Sehenswürdigkeiten, Antikes und Meer unglaublich schön. Auch bekommt man den Eindruck, dass und das Thema Griechenland noch länger in der EU bzw. dem Euro beschäftigen wird.
  4. Der Wohnwagen: Der Feeling 380 hat sich wieder sehr bewährt. Kompakt und beim Fahren unkompliziert. Niedrig und mit dem Schlafdach doch geräumig genug. Aber man merkt, dass mit den Stockbetten Grenzen erreicht sind. Lorenz‘ 195m sind da auch nicht hilfreich. Wir denken über einen kleinen Umbau für 2019 nach. Das Sonnendach vom Berger hat auch wunderbar funktioniert und bei Regen muss man halt eine Neigung erreichen da der WW ja schon so niedrig ist.
  5. Das Zugfahrzeug: Mein Dieselbenz (270er 5Zyl.) hat sich wieder bewährt auch wenn ich mir öfters denke, dass ein etwas höheres Fahrzeug besser wäre auf den schlechteren Zufahrten oder Strassen. Mit gut 14J und 240.000km sind nun Entscheidungen zu treffen. Der Wandler wird fällig was nach den vielen vielen anstrengenden Hängerfahrten kein Wunder ist. Motor und Karosserie sind in schönem Zustand und doch…
  6. Die Fähre: Wie oben erwähnt eine Weise Entscheidung. Da man bei Minoan eine Kabine bekommt (Bei COB) und nicht mehr zum Auto kommt folgende Tipps: Jause und Trinken (Nicht billig on Board), Westen und Jacken (Völlig überklimatisiert – Saukalt!…aber so richtig). Evtl. Strandsessel fürs Oberdeck. Badezeug fürn Pool. Sogar eine Kühlbox kann man in der Kabine anstecken.

Alles in allem eine Reise die so fast perfekt war. Kann ich jedem Empfehlen.

LG
Auge